Erkältung - 24. 12. 2018

So kann es gehen!
Ich bin gestern noch über den Weihnachtsmarkt geschlendert mit einem Verhältnis mäßigem Kratzen im Hals und heute muss ich zwei Grippostad nehmen, damit ich den Heiligabend überlebe ...
Trotzdem ist es mir gelungen, pünktlich ein kleines Märchen fertig zu schreiben. Aber ich bin unzufrieden! Es klingt an manchen Stellen modern - aber das ist gerade das Gute! 
Schließlich leben wir nicht mehr im Mittelalter.
Ich habe es im Übrigen 'Laternenschein' genannt und ist auch für euch unter meiner Märchen-Abteilung zu finden. Und es ist kurz ...! Leider.

Im Übrigen hoffe ich, dass meine Geschenke für meine Lieben gut angekommen sind. 

Aus Gründen durfte ich nicht jedermann etwas zukommen lassen - und ich muss dieses eine Geschenk wohl für nächstes Jahr aufheben. ODER - ich mache ein Sammlerstück daraus! Da fehlen mir aber noch die restlichen Teile.
Ich rede hier von der Neuauflage der Harry-Potter-Bücher und habe nun den Stein der Weisen doppelt in meinem Besitz. 
Das alte Exemplar hat bereits einen riesigen Knick im Bund und stammt noch aus der Zeit vor dem Harry Potter Logo mit dem Blitz. Gerade aus diesem Grunde mag ich dieses viel lieber. Und ich glaube, J.K.Rowling selbst war es, die meinte, dass solche Verschleiserscheinungen das größte Kompliment für ein Buch sind.

Habt ihr im Übrigen den neuen Kinofilm 'Grindelwalds Verbrechen' gesehen?

Ich fand ihn besser, als den ersten aus der Newt-Scamander-Reihe! Und ich bin super neugierig geworden, wie es weiter geht - was der erste Teil von den phantastischen Tierwesen nicht geschafft hat.
UND!!! -> Johnny Depp ist eine absolute Fehlbesetzung für Gellert Grindelwald! 
So toll er auch seinen Job erledigt hat - er entspricht nicht meiner Fantasie von der charismatischen, blonden, gerissenen Version eines schwarzen Magiers, der das für Lord Voldemort gewesen ist, was Dumbledore für Harry bedeutet hat.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir fehlen die Bücher. Das Warten auf Mitternacht, wenn die ersten bestellten Bücher zu ihren Besitzern gelangen.
Aber wie eine andere Fangenossin mit Recht ausgedrückt hat: 'Die Potterkuh muss weiter gemolken werden.'

- Immerhin bedeutet das für viele Leute Arbeitsplätze und damit verbundenes Geld - Traumjobs insofern!

Vielleicht bin ich auch einfach zu alt geworden. Das wäre auch eine Möglichkeit - seit dem letzten neunzehnten Dezember bin ich 30 Jahre alt! Das muss man sich mal vorstellen! Ich darf jetzt auf Ü-30 Partys verkehren!!! Um GOTTES WILLEN! 

Nichts destotrotz wünsche ich euch allen ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest - und viel Gesundheit - die ich auch gebrauchen könnte - HUST!!!

Umarmen oder nicht umarmen!? - 31. 10. 2018

Gibt es einen guten Grund jeden Menschen auf der Welt zu umarmen?

Oder gibt es einen Grund es nicht zutun?

Die Umarmung eines Menschen sollte etwas wert sein. Aber wie wir wissen, je häufiger etwas auf der Welt vorkommt, desto weniger kostbar ist es.

Dagegen gibt es aber einen Spruch, der aussagt, dass Liebe das einzige ist, was mehr wird, wenn man es teilt! Sozusagen bin ich momentan ziemlich in eine Art gedanklichen Zwiespalt geraten!

Unsere Großeltern und Urgroßeltern hatten ziemlichen Hass auf Russen, Amerikaner, Engländer etc., weil sie gegeneinander Krieg führen mussten. Hass und Fremdenhass, Gefangenschaften, Folter bestimmt auch; aber das alles nur, weil es die Regierenden damals befahlen und es viele Tode und Tote gab. Sie konnten einander nicht verzeihen, da sie der Anblick von toten Freunden traumatisierte. Wenn man eine solche Vergangenheit hat, dann fällt es einem bestimmt schwer, eine Umarmung zu geben.

Das Herz ist dunkel vor Schmerz und das Hirn voller bissiger Erinnerungen. Bissig wie ein Hund, der einen anbellt, weil er jemand anderen wittert, der ihm nicht gewogen ist.

Wir sind aber keine Tiere. Wir Wesen ohne Fell haben die Möglichkeit unsere Instinkte zu besiegen und das Gegenteil von dem zutun, was unser Gefühl uns sagt.

Wir können über unseren eigenenen Schatten springen! Und darauf auch den unangenehmsten Menschen eine Umarmung schenken.

Ich habe mal einen Youtuber per Internet auf einer Messe verfolgt. Er hatte - durch seine Bekanntheit - eine riesige Menge an Menschen vor sich, die ihn unbedingt einmal live sehen wollte. Und er hat jeden einzelnen, der dran kam, umarmt. (Es sei denn, jemand wollte das nicht, natürlich.)

Ich kann euch sagen, ich war ziemlich neidisch, nur zuzugucken! Denn ich mochte und mag diesen Youtuber sehr! Trotzdem musste ich mich fragen: Meinte dieser Youtuber jede einzelne Umarmung ehrlich? Oder wurden die Umarmungen langsam zur Routine? War es letztendlich nur der Werbegag?

Träume und Alpträume - 03. 09. 2018

Wie sehr die nächtliche Ruhe doch zur Unruhe werden kann.
Ich habe oft von einer bestimmten Person geträumt und für sie geschwärmt, die ich nur vom Internet her kannte und persönlich überhaupt nicht. Diese Sehnsucht verfolgte mich bis in die Nacht, aber angenehm war es nicht. 
Meine Träume vermittelten mir leider, dass ich für jene Person nicht gut genug bin, weswegen ich sehr zaghaften Kontakt versucht hatte, per Fanbrief.
(Ja, FANBRIEF! Denn es ist eine nicht ganz unberühmte Person.)
Der Brief wurde nie beantwortet, was ich verstehen kann. Ich bin bestimmt nicht die einzige, die dieser Person verfallen war. 
Ich habe aber Verständnis dafür, da ich (seit über 3 Jahren?) weiß, dass er - der besagte - VERGEBEN ist!
Und oft denke ich doch:
wenn ich mich hübscher schminken
oder wieder abnehmen würde,
einen vernünftigen Job hätte
und nicht auf der Tasche der Eltern läge -
VIELLEICHT, ganz VIELLEICHT hätte ich doch eine Chance haben können, ihm näher zu sein, als all die anderen da draußen, die er mit seinen Reden berührt hat. 

Mein letzter Traum über ihn ist nun auch wieder ein paar Monate her - und richtiges Verliebtsein ist vermutlich ein sehr viel stärkeres Gefühl, so dass ich jede Nacht mit meinen Rendezvous-Wünschen konfrontiert werden würde.

 

Vielleicht geht es euch auch so - dass ihr zwischen Verliebtheit und Einsamkeit steht und euren Gefühlen nicht ganz folgen könnt?

 

18. 06. 2018 - Grenzen

Aus der Zeit, als ich zur Grundschule ging, habe ich so manche Erinnerung in meinem Kopf gespeichert.
Diese eine, ließ mich, aus aktuellen Gründen, nachdenklich werden:
Zwei Jungen, aus meiner damaligen Schulklasse, klingelten an unserer Haustür. Sie wollten gerne mit mir spielen - zumindest sagten sie das so.
Es war eine ideale Umgebung für Kinder, da die Autos im Schritt-Tempo fahren sollten.
Kaum war ich draußen, hörte die angenehme Seite des harmlosen Zeitvertreibs auf.
Alle beide - holten Spielzeugpistolen aus ihren Taschen und richteten sie auf mich. Sie sahen echten Waffen ziemlich ähnlich.
Aber das an sich war ja nicht weiter schlimm
- Oder!?
Ich selbst war "unbewaffnet" und faire Duelle liefen - nach meinem Wissen - im Western anders ab!
Man konnte also behaupten, ich wurde kurzangebunden in einen Hinterhalt gelockt.
Ich war die Zielscheibe - mit viel Fantasie natürlich, denn die Pistolen knallten nur.
Sonst eigentlich waren sie ungefährlich ...
- ODER?!
Bis einer der Jungen mir die Pistole direkt ans Ohr hielt und abdrückte.
Er berücksichtigte nicht im Mindesten, dass dies mein Trommelfell beschädigen könnte - oder er wusste es einfach nicht.
Beide ignorierten meine Widerworte, grinsten dumm und wiederholten das Ganze.
Ich wollte nicht weglaufen und versuchte sie zu überreden, aufzuhören.
Als sie ihr Verhalten nicht änderten, ging ich - langsamen Schrittes wieder nach Hause.
Ich sah noch, wie beide Jungen sich gegenseitig abklatschten, als wäre ihre Mission erfolgreich.
Zu Hause erzählte ich meiner Mutter davon, die bereits meine Rückkehr erwartet hatte - denn sie hatte einiges am offenem Fenster mit angehört.
Denn warum wohl wollten zwei Jungen in dem Alter mit einem Mädchen spielen wollen?
Ich verstand es sogleich, hatte ich schon am Anfang der Sache ein merkwürdiges Gefühl gehabt.
Meine Mutter jedenfalls, hatte die Idee, die Spielstraße vor unserem Haus nicht kampflos aufzugeben.
Sie kramte in unserem Keller herum, bis sie eine Wasserpistole gefunden hatte. Diese reichte sie mir - gefüllt natürlich - in die Hand.
Jetzt war ich also bewaffnet.
Und wieder ging ich nach draußen.
Aber beide Jungen waren nicht mehr da.
Heute, in der Zeit, in der Amoklaufnachrichten gehäuft auftreten und Computerspiele dafür verantwortlich gemacht werden, frage ich mich, wo die Grenzen solcher Geschehnisse liegen.
Kann ein einfaches Spielzeug eine Waffe sein?
Kann man einen wegen seiner Fantasie verurteilen?

30. 03. 2018 - Damals und Heute

Heute habe ich eine Liste von Disneyfilmen online gestellt, die ich am Liebsten habe.
So erinnerte ich mich an meine Vergangenheit, die doch eigentlich sehr glücklich gewesen sein müsste; immerhin haben meine Eltern für mich den Urlaub in Euro Disneyland Paris gemacht und mich nicht bei Oma und Opa abgegeben, um mal wieder allein in Frankreich romantisch Zeit zu zweit zu verbringen.

Damals sah das Disneyland in der Nähe von Paris (auch für mich) noch ganz anders aus. Zudem hatte mein Vater eine, für die Tage, teure, große Filmkamera dabei, um alles für die Nachwelt festzuhalten.
Das Lustige im Vergleich zu dem Heute: Damals haben die Leute noch Rücksicht auf solche Kameras genommen und haben sich weggeduckt, wenn man mal was filmen wollte! Heute sieht man überall Smartphones und deren Bildschirme vor einem aufleuchten und kein Schwein achtet dabei auf den anderen.

Noch etwas: Kennt jemand 'It's a small world'?
Dieser verdammte Ohrwurm, wenn man diese eine Attraktion dort besucht?
Meine Mutter hat es geliebt - vor allem dann, wenn wir beide mitgesungen haben - ohne DAMALS daran zu denken, dass es die anderen Besucher stören oder gar auf die Nerven fallen könnte.
HEUTE würde ich meine Klappe halten. Es wäre mir peinlich und wenn ich es mehr als einmal besuchen würde, würde ich mich mit Blümchen und Glitzer und Regenbögen übergeben.
Aber gleichzeitig ist diese Attraktion auch ein Symbol dafür, dass Frieden untereinander total wichtig und die vollkommene Alternative zu Krieg und Mord und Todschlag ist.
Ich meine, was wäre EUCH lieber? In einem Bunker zu hocken und darauf hoffen, dass keine Atombomben geworfen werden? Oder singend in einem Kanu sitzen und dieses eine Lied in Endlosschleife (die irgendwann trotzdem endet) hören? 

25. 03. 2018

Letzte Woche bin ich dazu gekommen, wieder ein wenig zu malen.
Das Problem ist -> ich weiß nicht, ob diese Malereien überhaupt etwas taugen. Es gibt im Internet so viele Leute, die ihre Arbeiten online stellen, mit neuester Technik oder ohne. 
KUNST ist so ein schwieriges Thema geworden, weil man braucht neben der Idee auch eine geniale Technik. 
Mit Photoshop herumzuspielen - das hat mir schon mal jemand, als ich noch ein Schulpraktikum bei einer kleinen Firma namens APR, gezeigt. 
Er hat mit Filtern und verschiedenen Reglern ein Foto genommen und etwas völlig neues - eine moderne Collage - erschaffen. Sehr, sehr geil! 
Andere würden bestimmt fragen: "Was für ein Blödsinn hat der da bloß fabriziert?"
Aber mal ehrlich, damals war es die Mona Lisa, heute sind es ganze Comics, bei denen man die menschliche Anatomie genau kennen sollte, wenn man gut sein will.
Früher hat man Fantasybücher gelesen; heute beschreitet man in MMORPGs seine eigenen Abenteuer.
Früher hat man Portraits gemalt; heute zieht man eine Spiegelreflexkamera vor. 
In dem Film 'Mona Lisas Lächeln' - genau da wird verlangt, den eigenen Kopf zu gebrauchen, statt von einem Lehrbuch abzulesen, was man von dem und dem Werk zu erwarten hat.
Ein alter Dozent von mir hat gemeint: "Kunst kommt von Können!"
Ich weiß nicht so recht. Ein Text oder ein Bild lebt auch davon, was sich der Künstler dabei denkt und ob er sich selbst positiv überrascht. Jede Geschichte, besonders ein Märchen, funktioniert meistens mit einem gedachten 'doppeltem Boden', der dem Leser oder wer auch immer das Endprodukt zu Gesicht bekommt, den richtigen Schups in die mehr oder weniger richtige Richtung gibt.
Mal sehen, was die Inspiration mir nächste Woche für Bilder beschert.

11. 03. 2018

Vor einer Woche habe ich einer Freundin ein Buch und zwei Teemischungen zu ihrem Geburtstag geschenkt - per Post.
Sie hat bisher noch nicht geantwortet. Wir schreiben uns mehr oder weniger regelmäßig Briefe und Emailkontakt haben wir nicht. 
Nein, es ist diese altmodische Art zu kommunizieren, die wir für uns entdeckt haben. Das ganze dann auch noch handschriftlich zu gestalten - verleiht dem noch seine überpersönliche Note.
Nur manchmal habe ich dann einen Durchhänger und weiß nicht, was ich überhaupt verfassen soll. Und Briefmarken - man braucht BRIEFMARKEN! Die kosten extra! 
Nicht, dass ich mich beschweren will. ;) Solche Dinge gehören einfach dazu.

 

14. 01. 2018

Vorsorglich habe ich zwei Märchen online gestellt. 
Besonders das mit dem Schuhmacher ist mir sehr wichtig, weil es nicht ganz so lang geworden ist. Ich habe mich sehr kurz fassen können und bin froh, dass das Ende auch einen Sinn ergeben hat!
Manche Geschichten brauchen eben ihre Zeit, bis man auf eine geniale (vielleicht auch zu schlichte?) Lösung/Wendung kommt. 

2018 hat für mich sehr holprig angefangen aus !GRÜNDEN!, die ich hier nicht herausposaunen will. Trotzdem habe ich die ersten drei Tage im neuen Jahr sehr schön erlebt.

Mein Blog hat bestimmt noch niemanden da draußen erreicht - aber kommt Zeit, kommt Rat - oder so ähnlich?

Wenigstens scheint heute die Sonne und die Luft ist klar, wie lange nicht mehr!
Bis demnächst!