Ein Waldspaziergang und drei Dinge

Stelle dir vor, du wanderst durch einen Wald verschiedener Bäume.
Der Boden ist von Moos bewachsen und gibt sanft unter deinen Füßen nach.
Du riechst die nasse Erde und einen leichten verblümten Duft.
Du hörst ein angenehmes, melodisches Zwitschern.
Ob es von einem Rotkehlchen, einer Amsel oder Nachtigall oder einer anderen Vogelart kommt, ist ganz dir überlassen.
Du hältst inne, um zu lauschen und tief ein und aus zu atmen.

(Pause)

Lass das Grün des Waldes und seine bunte Blütenvielfalt auf dich wirken. Vielleicht erblickst du zu deinen Füßen eine Blume in deiner Lieblingsfarbe, die genau so angenehm duftet.
Ist sie voll erblüht oder eine Knospe?
Besitzt sie Dornen?
Sind ihre Blätter rund oder spitz?
Du beugst dich hinunter und nimmst sie als Andenken mit.

(Pause)

Du folgst nun einem schmalen Pfad. Es ist angenehm kühl geworden. Du hörst und spürst, wie es langsam zu regnen beginnt.
Als der Regen stärker wird, stellst du dich unter einen dicht bewachsenen Laubbaum deiner Wahl.
Ob es eine Eiche, eine Buche oder eine Birke oder eine andere Art von Baum ist, ist ganz dir überlassen.
Der Baum lässt bereits ein paar Blätter fallen. Du hebst eines als Andenken auf und wartest den Regen ab.

(Lange Pause)

Du bist nun langsam soweit, in das Hier und Jetzt zurückzukehren.
Der Vogel, den du gehört hast,
die Andenken als Blume
und Blatt
sind ein Teil von dir und der Tiefe deiner Persönlichkeit.
Erinnere dich ab und zu an diesen Spaziergang, in den Wald deiner selbst.
Vielleicht kehrst du irgendwann zurück, um zu sehen, ob sich Vogel, Blume und Baum verändert haben.
Öffne die Augen.
Strecke und rekele dich wie eine Katze und gähne ausgiebig.
Willkommen zurück.